Auch, wenn ein Webdesign optisch ganz gut aussieht, heißt dies jedoch noch lange nicht, dass es gut ist. Welche Kriterien genau tragen zu einem guten Webdesign bei und was können Sie machen, um Ihre Seite optimal zu gestalten um die Besucher nicht zu vergraulen, sondern stets neu einzuladen?
Die Optik und der Informationsgehalt sollte gut gewählt sein
Besucher einer Internetseite wollen möglichst schnell die Informationen sehen, wegen denen sie auf der Seite sind. Doch die Geduld der Besucher wird oftmals durch viel zu lange Ladezeiten auf die Probe gestellt. Daran sind oftmals riesige Bilder auf der Einstiegsseite oder überflüssige Flash-Animationen schuld, die die Ladezeit unnötig in die Länge ziehen. Verzichten Sie hierbei auf zu große Bilder sowie unnötige Animationen und legen Sie mehr Wert darauf, eine schnelle Ladezeit zu gewährleisten. Auch die Optik kann für manchen Betrachter schön wirken, für andere jedoch als anstrengend empfunden werden. Eine falsche Schriftfarbe auf einer noch ungünstigeren Hintergrundfarbe kann sehr anstrengend für die Augen sein und vermindert dabei die Lust, sich die Informationen einer Seite weiter durchzulesen, bzw. überhaupt weiter auf dieser Seite zu bleiben. Verzichten Sie auf zu viele verschiedene Farben und auch auf ungünstige Kombinationen zwischen Schrift- und Hintergrundfarbe. Neben der Schrift- und Hintergrundfarbe kann auch zu viel optischer Unsinn, wie blinkende Textpassagen, bunte Scrollbalken oder sonstige Verzierungen, schnell als Störglied empfunden werden. Statt angenehm auszusehen, wirkt dies für den Betrachter mehr aufdringlich und führt dazu, dass das Eigentliche in Vergessenheit gerät: Die Informationen, die die Seite vermitteln möchte.
Webseiten und Webdesign: Das Wichtige und das Unwichtige
Werbung gehört zu dem wichtigen Bestandteil jeder Seite. Werbung ist etwas, dass schnell zu viel werden kann. Vermeiden Sie übermäßige Werbung auf Ihrer Internetseite, um diese so ansprechender zu machen. Denn kaum ein Leser hat Lust, die eigentlichen Informationen zwischen der Werbung zu suchen und auch erst mal einige Pop-Up Fenster an Werbung weg zu klicken, bis schließlich die eigentliche Internetseite übrig bleibt. Wer kennt es nicht? Sie suchen dringend Informationen, möchten sich jedoch nicht durch zwanzig verschiedene Internetseiten wälzen und haben schließlich eine gefunden, die zwar die Informationen beinhalten, jedoch ein einziger Textklotz Sie zu erschlagen scheint. Es empfiehlt sich daher nicht zu viele Informationen auf eine Seite zu packen, teilen Sie diese lieber auf. Arbeiten Sie mit Teilüberschriften oder Unterpunkten im Navigationsmenü, um so dem Besucher einen schnellen Weg zur gewünschten Information zu ebnen. Ein gutes Webdesign äußert sich auch darin, dass die Website für verschiedene Browser kompatibel ist. Eine Website, die nur auf einen Internetbrowser zugeschnitten ist, hinterlässt oftmals einen unschönen Eindruck in anderen Browsern. Und da es nicht bestimmt werden kann, mit welchem Browser die Besucher auf Ihre Internetseite gelangen, sollten hierbei so viele Browser wie möglich abgedeckt sein. Am besten wird hierbei ein neutrales Design verwendet, wo Sie als Seitenbetreiber nicht Gefahr laufen, unter Umständen ein abschreckendes Bild Ihrer Website mit einem anderen Browser zu hinterlassen. Und natürlich sollte die Internetseite stets aktuell gehalten werden. Kein Internetbenutzer auf der Suche nach bestimmten Informationen interessiert sich für eine Internetseite mit alten Inhalten. Wen interessiert schon, was gestern war? Und wen interessiert eine Seite, die mehr stört als das sie hilft? Weniger ist manchmal mehr, dies trifft auch auf die Gestaltung des Webdesigns zu. Vermeiden Sie zu viel Werbung, minimieren Sie die Ladezeit Ihrer Website, achten Sie auf sehr gute und angenehme Lesbarkeit des Textes sowie eine angemessene Menge an Text auf einer Seite. Lieber weniger optische Highlights und dafür eine höhere Browserkompatibilität und Ihre Website ist auf dem besten Weg, ein gutes Webdesign zu erhalten.
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